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5 Minuten DaF

Ein Studium in einem deutschsprachigen Land war für viele Leute immer schon eine interessante Aussicht. Und das bleibt bis heute unverändert: Egal ob Erst- oder Zweitstudium, ob Bachelor, Master oder Promotion, die drei deutschsprachigen Länder bieten ein wirklich gutes Paket.

 

von Vangelis Koukidis

 

 

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Nämlich:

  1. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es keine schlechten Universitäten. Im schlimmsten Fall ist eine Universität einfach „befriedigend“; die große Mehrheit ist aber als gut, sehr gut oder gar exzellent anerkannt. Im Gegensatz zum Beispiel zu Großbritannien, wo man einige der besten Universitäten der Welt, aber gleichzeitig auch manche Institutionen findet, die wie „Supermärkte“ handeln.
  2. In diesen Ländern wird nicht nur ein hohes Studienniveau, sondern auch ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten, was man natürlich nicht übersehen darf. Die absolut große Mehrheit der Hochschulen gehört dem Staat und das bedeutet, dass man für fast alle Studiengänge keine Studiengebühren zahlen muss, sondern nur einen kleinen Semesterbeitrag (Semesterticket für alle öffentliche Verkehrsmittel inklusive). Für Bachelorstudiengänge in Deutschland heißt das also im Durchschnitt ungefähr 250 €, in Österreich 350 € und in der Schweiz 900 CHF pro Semester. Die Masterstudiengänge sind oft ein kleines bisschen teurer. Bei Privathochschulen oder bei Studiengängen, die in Zusammenarbeit mit einer privaten Institution laufen, trifft man auf ganz andere Größen.
  3. Die Lebenshaltungskosten sind oftmals hoch vor allem in der Schweiz, oder in Großstädten wie Wien, München, Frankfurt am Main etc., aber man kann häufig auch preiswerter planen, besonders wenn man einen Platz in einem Studentenwohnheim bekommt. Das ist zwar nicht immer leicht, aber man muss flexibel sein.

Was braucht man, um zu einem Studiengang in D-A-CH zugelassen zu werden?

Für Nichteuropäer kann man nichts Allgemeines sagen, von Land zu Land gibt es Besonderheiten. Für Europäer gilt aber: Hat man das Recht auf ein Studium im eigenen Land (in Griechenland z.B. bedeutet das, dass man das Lyzeum erfolgreich abgeschlossen und dann die Panhellenischen Prüfungen bestanden hat), also hat man eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB - was die vorherige Bildung betrifft soll man die Plattform Anabin besuchen), dann kann man sich genauso wie jeder Deutscher, Österreicher oder Schweizer um einen Platz bewerben. Dazu braucht man eine Reihe zusätzlicher Dokumente (Reisepass, Antrag auf Zulassung, Deutschkenntnisse-Zertifikat) und für viele Studiengänge noch weitere Dokumente (z.B. Lebenslauf, Motivationsschreiben, Praktikumsbericht, Berufserfahrungsnachweis, Portfolio-Dossier usw.) oder gar zusätzliche Prüfungen (z.B. TMS oder HAM-NAT für Medizin, Aufnahmeprüfungen für Biologie etc.). Manche Studiengänge sind zulassungsfrei, das heißt man muss keine guten Noten oder andere Leistungen nachweisen, während andere zulassungsbeschränkt sind. Dieser Auswahlmechanismus ist je nach Studiengang und Hochschule sehr differenziert.

Interessant ist natürlich vor allem der Punkt „Deutschkenntnisse“. Im Allgemeinen gilt, dass man für Österreich meistens das Zertifikat B2 braucht, für die Schweiz sind das Zertifikat B2 und das Zertifikat C1 am meisten gefragt, und für Deutschland muss man C1-Kenntnisse haben, aber das Zertifikat C1 des Goethe-Instituts oder des ÖSD reichen nicht aus. Es gibt viele andere Zertifikate, die anerkannt werden wie DSH, Zertifikat C2, telc Zertifikat C1 Hochschule, DSD 2 etc. (eine komplette Liste findet man auf der Webseite des KMK). Μeiner Ansicht nach ist aber die einfachste und sicherste Lösung der TestDaF: Man kann ihn überall auf der Welt ablegen, und die Ergebnisse sind nach einer richtigen Vorbereitung mit ziemlich hoher Sicherheit voraussagbar.

Auf jeden Fall muss man bei der Suche nach dem geeigneten Studium genau überprüfen, was die jeweilige Hochschule für den jeweiligen Studiengang hinsichtlich der Sprachkenntnisse voraussetzt.

Lesen Sie im 2. Teil interessante Tipps für die Vorbereitungsphase, bevor man an einer deutschsprachigen Universität bzw. TU zugelassen wird.

Immer mehr, immer besser!

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