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5 Minuten DaF

Die Prüfungsvorbereitung stellt sicher einen wichtigen Teil des Deutschunterrichts dar, da viele Aspekte von den LehrerInnen berücksichtigt werden müssen, sodass die KandidatenInnen die Prüfungen mit Erfolg bestehen. 

 

von Marialena Krämer

 

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Da wir wissen, dass dieser Vorgang Stress und Ungewissheit verursacht, möchten wie Ihnen Tipps empfehlen, damit Sie sich sicher und selbstbewusst angesichts der jeweiligen Prüfung fühlen.

1. Man sollte je nach Niveau, Alter und Ziel die richtige Prüfung auswählen, wie zum Beispiel die vom Goethe, ÖSD, telc oder den TestDaF. Ein Student beispielsweise, der einen Master in einem deutschsprachigen Land machen will, wird wahrscheinlich den TestDaF oder telc Deutsch C1 Hochschule ablegen. Auch sollte man auf den Ort des Prüfungszentrums und das Datum der Prüfung Rücksicht nehmen, und einkalkulieren, dass man an diesem Tag Zeit haben muss. Einen anderen Aspekt, den man nicht vergessen sollte, ist, ob es Besonderheiten gibt wie etwa eine Seh- oder Hörbehinderung, Schreibprobleme oder Lernschwäche, sodass individuell eine Lösung gefunden werden kann.

2. Nachdem man festgelegt hat, welche Prüfung man ablegen möchte bzw. muss, sollte man darauf achten, das richtige Lehrwerk mit prüfungsadäquatem Inhalt auszuwählen, das weder zu schwer noch zu leicht ist. Jedoch sollte man es vermeiden nur Vorbereitungstests zu machen, denn es ist wichtiger zuerst das Sprachniveau zu beherrschen, dessen Schwierigkeiten zu meistern und dann mit der Bearbeitung der Tests fortzufahren.

3. Insofern man sich für ein Lehrwerk entschieden hat, sollte man sich unbedingt mit dem Format der Prüfung vertraut machen, also wissen, aus welchen Modulen oder Teilen oder Aufgaben die Prüfung, die man ablegen will, besteht, und welche Merkmale der jeweilige Aufgabentyp hat, zum Beispiel, ob die Antworten im Text im LV der Reihe nach oder durcheinander sind oder ob man einen Hörtext ein- oder zweimal hört bzw. Wörter notieren muss. Hinzu kommt natürlich, dass man im Laufe der Tests die Bewertungskriterien lernen sollte, damit man jederzeit weiß, wie man in den jeweiligen Teilen oder Modulen oder Aufgaben benotet wird.

4. Sobald man das Format der Prüfung einigermaßen kennengelernt hat, muss man sich fit für die Prüfung machen, deswegen ist es von großer Bedeutung Strategien zu trainieren. Eine davon ist im LV und HV sowohl im Text als auch in der Aufgabenstellung nach Schlüsselwörtern und deren Synonymen zu suchen und diese zu unterstreichen; so verliert man in den Texten nicht den Überblick und kann gezielter nach den Antworten suchen. Vor allem kleine und eher unscheinbare Wörter wie etwa alle, nicht, kein, immer spielen oft eine immens wichtige Rolle dabei, ob eine Antwort richtig oder falsch ist. Es ist ebenfalls besser, wenn sich man im LV am Rand der Texte die gefundene Antwort einer Frage notiert, um später beim Korrigieren bzw. Überprüfen nicht wieder im Text suchen zu müssen, oder gegebenenfalls ein Fragezeichen setzt, wenn man sich über eine Antwort (momentan) nicht sicher ist.

5. Beim LV und HV sollte man versuchen nichts unbeantwortet zu lassen, auch wenn man sich nicht sicher über eine Antwort ist. Vor allem beim HV ist es besser nichts frei zu lassen, denn später erinnert man sich oft nicht an das Gehörte, besonders wenn man einen Teil nur einmal hört. Falls man im HV einen Text zweimal hört und beim ersten Mal nicht richtig hingehört bzw. nicht recht verstanden hat, kann man auch hier ein Fragezeichen setzten, und beim zweiten Mal seine Annahmen bestätigen. Sowohl im LV als auch im HV empfiehlt es sich immer auch nicht nur die kommende, sondern die zwei kommenden Aufgaben zu lesen, sodass man einerseits im LV auch den Sinn des Textes der kommenden Zeilen berücksichtigt und zum anderen im HV nichts verpasst. Am Ende des LVs und des HVs sollte man unbedingt nochmal alle seine Antworten überprüfen sowohl, die, die man für richtig hält als auch die, bei denen man unsicher und zögerlich ist.

6. Beim SA und MA sollte man bei der Themenwahl clever sein und das Thema wählen, über das man mit Gewissheit mehr zu schreiben/sagen hat. Das Wichtigste ist hier über das vorliegende Thema zu schreiben/sprechen und nicht über irgendetwas anderes. Wenn das Thema beispielsweise die erneuerbaren Energiequellen sind, dann sollte man auch darauf eingehen und nicht etwa nur allgemein über die Umwelt sprechen. Beim SA kann man einen kurzen Aufbau, seine Ideen und Argumente zum Thema bzw. sprachliche Mittel, die man benutzen möchte, notieren, aber es ist davon abzuraten, einen ganzen Text einmal zu schreiben und ihn dann auf den Antwortbogen zu übertragen, denn die zur Verfügung stehende Zeit ist begrenzt und es wird nur das bewertet, was sich auf dem Antwortbogen befindet. Beim MA ist die Vorbereitungszeit für die gesamten Themen, die man präsentieren wird, ziemlich kurz, deswegen sollte man sich Argumente, Schlüsselwörter, Redemittel und eventuell eine Gliederung stichpunktartig notieren und nicht einen ganzen Text schreiben. So wird man auch leichter freisprechen können, was die PrüferInnen auch erwarten.

7. Als Prüfungskandidat sollte man natürlich auch lernen, wie viel Zeit man für jedes Modul, jeden Teil oder jede Aufgabe hat und versuchen diese richtig einzuteilen – dabei helfen die gängigen Lehrwerke – und dann auch einzuhalten. Hier kann man beispielsweise üben, wie man Texte schnell durchliest bzw. eher überfliegt, denn nicht alles ist im jeweiligen Text gleich wichtig; so verschwendet man nicht umsonst wertvolle Zeit. Beim Zeiteinsparen hilft auch das Auslassen des Lesens des Beispiels, da man ab einem Zeitpunkt weiß, wie die Prüfung aufgebaut ist. Das Einhalten der vorgegebenen Zeit, lernt man im Laufe der Prüfungsvorbereitung, man muss nicht schon von Anfang damit zu streng sein. Zur richtigen Zeiteinteilung gehört auch sich mit dem jeweiligen Antwortbogen und dessen Ausfüllen vertraut zu machen sowie darauf zu achten, dass man auch unter Zeitdruck, die Antworten richtig überträgt.

8. Bei allen Modulen bzw. Teilen oder Aufgaben einer Prüfung spielt der Wortschatz eine grundlegende Rolle. Deshalb bekommt man oft Panik vor den unbekannten Wörtern, die man aber bekämpfen kann, indem man Deutsch bei jeder Gelegenheit übt: man kann Videos auf YouTube oder Filme sehen, Musik und Sendungen im Radio hören, Zeitschriften und Zeitungen lesen, vielleicht sogar Literatur, die man in seiner Muttersprachen durchgenommen hat und demzufolge bereits bekannt ist, nochmal auf Deutsch lesen. Man kann außerdem die vielen Apps, die zum Deutschlernen vorhanden sind, zu seinem Vorteil nutzen. So kann man spielerisch und unterhaltsam Altes wiederholen und Neues entdecken. Eine weitere Möglichkeit seinen Wortschatz zu erweitern, ist einer WhatsApp- oder Facebook-Gruppen beizutreten und sich dort mit Anderen austauschen.

9. Der Tag der Prüfung ist nun da und es wichtig, die richtigen Sachen mitzubringen zum Beispiel seine Prüfungsdokumente, eine konventionelle Uhr, einen schwarzen oder blauen Kuli, je nach Prüfung vielleicht ein Wörterbuch, aber keine Smartwatch bzw. kein Smartphone und keine Korrekturflüssigkeit. Im Falle von Fehlern sollte man den Antwortbogen-Richtlinien folgen und beim SA etwas Falsches einfach durchstreichen und daneben das Korrigierte aufschreiben. Es ist ebenfalls ratsam, leserlich zu schreiben. Wenn man im LV, HV und SA „festhängt“, sollte man sich nicht von der Panik beherrschen lassen, sondern mit einer anderen Aufgabe weitermachen und später auf die „Problemaufgabe“ zurückkommen. Beim SA wiederrum sollte man bei Verständnisproblemen nachfragen, sodass der Prüfungspartner seine Worte wiederholt oder sogar die PrüferInnen sich einschalten und erklären. Man kann auch seinem Gesprächspartner etwas weiterhelfen, falls dieser Schwierigkeiten hat. In der mündlichen Prüfung ist es auch bedeutend deutlich und nicht zu schnell zu sprechen, denn sonst läuft man Gefahr, nicht verstanden zu werden. Schließlich sollte man bei allen Teilen/Modulen/Aufgaben auf die Zeit achten, damit man es schafft alle Aufgaben zu bearbeiten und zu beantworten.

10. Die Zeit ist vergangen, die Ergebnisse der Prüfung sind da und es kann passieren, dass man durchgefallen ist. Das ist zwar nicht erfreulich, aber es ist nicht das Ende der Welt und kann auch mal vorkommen. In so einem Fall ist es gut einen (Selbst-)Check zu machen und sich zu fragen, was man falsch gemacht hat, was man verbessern kann und ob man tatsächlich das erforderliche Sprachniveau beherrscht. Man sollte nichts als selbstverständlich halten. Um die Prüfungsvorbereitung zu wiederholen, kann man das nächste Werkzeug sprich Lehrwerk auswählen und gezielt und konzentriert auf die nächste Prüfung hinarbeiten.

Diese 10 Praxis-Tipps kann man unabhängig vom Alter, Niveau, Anzahl und Ziel der Lernenden anwenden, damit sie erfolgreich eine Prüfung bestehen. Bei uns können Sie eine ganze Reihe von Vorbereitungslehrwerken finden, die Ihnen zur Seite stehen und dabei helfen ihre KandidatenInnen für die Prüfungen richtig zu wappnen.

Arena A1

Arena A2

Arena B1

Arena ÖSD B2/J

Werkstatt B1

Werkstatt B2

Station C1

EndStation C2EndStation C2

Prüfungstraining Start Deutsch 1

Prüfungstraining Goethe-Zertifikat A2

Prüfungstraining Goethe-/ÖSD-Zertifikat B1

Prüfungstraining Goethe-Zertifikat B2

Prüfungstraining Goethe-Zertifikat C1

Prüfungstraining DSD I

Prüfungstraining DSD II

Prüfungstraining DSH

Prüfungstraining TestDaF

ÖSD Übungsmaterialien  KID A1

ÖSD Übungsmaterialien  KID A2

ÖSD Übungsmaterialien  Zertifikat A1

ÖSD Übungsmaterialien  Zertifikat A2

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